Presse

Kleines Resümee zur 35. Saison | März 2018

 

Wir haben es gemeinsam geschafft!
Die 35. Saison des GKC liegt nun schon wieder hinter uns und mit Stolz und Wehmut blicken wir zurück.

 

Wir erlebten eine sehr intensive Zeit. Seien es die monatelangen Vorbereitungen, Drehs, Proben oder die Installation von Dekoration, Gastronomie und Bühnentechnik, es gab eine schier unendliche Menge an Aufgaben zu erledigen. Aber mit dem Absolvieren der Generalprobe begannen unsere insgesamt acht Veranstaltungen, die alle sehr erfolgreich verliefen und von unseren Gästen mit viel Lob und Beifall bedacht wurden. Wir als Veranstalter und Darsteller realisieren leider erst jetzt, welche Leistung wir erbracht haben und können uns nun umso mehr freuen.
Nach kurzer, kreativer Pause beginnen wir bald mit den Vorbereitungen für die nächste Saison.

 

Doch zunächst möchten wir uns noch einmal bei allen kleinen, großen, unsichtbaren und selbstlosen Helfern und Unterstützern bedanken. Besonders dankbar sind wir für die, wirklich alle Erwartungen übertroffene, Spendenbereitschaft für unsere großartige, kleine Funkengarde.

 

Es ist schön zu wissen, in einer solidarischen und friedlichen Gesellschaft zu leben und wir versprechen, unseren Anteil daran beständig und mit Freude zu leisten.

 

Hartmut Tittmann
Präsident

 

Artikel aus der SZ vom Montag, den 12.02.2017

 

Verbrecherjagd in Großhennersdorf

Der Karnevalsclub hält sich in diesem Jahr an Holmes und Watson.

 

von Anja Beutler

 

Foto: Matthias Weber 
Holmes geigt konzentriert, sein Kompagnon Watson links neben ihm kann mit so viel Genie nicht mithalten. Was der Großhennersdorfer Karnevalsclub für einen neuen Provinzkrimi auf die Bühne bringen wird, ist im Begegnungszentrum zu erleben.

Großhennersdorf. Sherlock Holmes und Dr. Watson kennt jeder. Aber Heinz Holmes und Walther Watson? Die ermitteln im Ostritzer Weinberg und zücken auch mal in der Umweltbibliothek die Lupe. Für den Großhennersdorfer Karnevalsclub (GKC) tun die Kriminalisten so einiges. Und ihre Ermittlungen sind schon ein ganzes Jahr Thema im Dorf. Denn die sichtbaren Vorbereitungen für das neue Faschingsstück, das ein Dutzend schauspielernde Vereinsmitglieder, sechs große und 16 kleine Funken ab kommender Woche aufführen, sind schon seit Langem im Gange. „Im Sommer starten wir immer mit den Dreharbeiten für das aktuelle Stück“, erklärt Patrick Weißig.

Gemeinsam mit dem Zittauer Videoproduzenten Steffen Golembiewski ist er immer schon mitten im Sommer in Sachen Fasching unterwegs. Was im kommenden Jahr Thema sein wird, wo und was gedreht werden sollte, muss also schon ein Jahr im Voraus stehen. „Wir drehen hauptsächlich in und um Großhennersdorf, meist ab Juli oder August“, sagt Weißig, der für die Hillersche Villa arbeitet. Weißig weiß als Verfasser des Skriptes immer schon recht genau, welche Szenen er braucht. Aber das Drehbuch allein reicht nicht – auch die Darsteller müssen schon feststehen, denn sie sollen ja auch in den Filmszenen auftreten. „Da darf keiner mehr krank werden“, beschwört Patrick Weißig die Schauspielertruppe.

Reichen denn aber die Schauplätze im Dorf noch aus? „Das passt schon“, sagt Weißig und schmunzelt in seinem Watson-Kostüm. Friedhof, Broilerstübel Berthelsdorf, ehemalige Kaufhalle, Kirche, Katharinenhof, Lindenallee, Zinzendorfschloss – die Liste der Drehorte ist inzwischen in der Tat lang. Und sie wird auch noch weiter anwachsen: Seit zehn Jahren setzen sich die Großhennersdorfer Narren ihr Bühnenprogramm aus mehreren Teilen zusammen: Die schauspielerischen Einlagen, gewürzt mit lokalem Witz und Mundart, sind dabei ebenso wichtig wie die Filmsequenzen, die eingespielt werden. „Von den 80 Minuten insgesamt sind rund 20 dann Filmeinspieler“, erklärt Patrick Weißig.

Eigentlich war das mit dem Film nur eine Idee, um aus der Not eine Tugend zu machen. Da sich die Narren imGroßhennersdorfer Begegnungszentrum an den Winterferien und den Plänen des Begegnungszentrums orientieren müssen, sind sie in der Gestaltung der Bühne weit weniger frei als andere Vereine. Seit 2008 ist der GKC nun im Begegnungszentrum – nach vergeblichem Kampf um die alte Heimstätte. Deshalb schert die Saison der Narren auch zeitlich immer ein bisschen aus, denn die Winterferien liegen eben nicht immer in der Faschingszeit.

Inzwischen gehört der Einsatz der Videotechnik, die im Begegnungszentrum vorhanden ist, zum Standard: „Der Film ist unsere zweite Bühne“, beschreibt Weißig die Funktion. Und er bietet ihnen außerdem die Möglichkeit, lokale Prominenz in ihren Faschingsreigen einzubauen – ohne dass diejenigen jedes Mal anwesend sein müssen. Der frühere Großhennersdorfer Pfarrer Alexander Wieckowski hatte zuletzt eine Gastrolle, wer es diesmal sein wird, darüber decken die Faschingsfreunde noch den Mantel des Schweigens. Nach SZ-Informationen ist der Gast sonst aber im Alltag eigentlich in Löbau unterwegs und trotzdem überall bekannt.

Für das Stück selbst haben sich die Narren – man sieht es auch an den Kostümen – eher für die traditionelle, historische Version entschieden. Obwohl einige Mitspieler die neuen Fernsehfassungen mit viel moderner Technik und Wissenschaft ebenfalls interessant gefunden hätten, betont Weißig. Aber die klassische Detektivgeschichte bietet am Ende eben doch mehr Möglichkeiten für lustige Schauspieleinlagen. Und die Kostüme aus dem Fundus des Zittauer Theaters lassen die alten Zeiten zudem mühelos wiederauferstehen.

Und worum geht es im Krimi eigentlich? Um den rätselhaften Tod eines adligen Herren, dessen Witwe nicht wirklich um ihn trauert, beispielsweise. Welche Rolle da der Pfarrer, das Dienstmädchen oder der Wein spielen, ist in den Ferien im Begegnungszentrum zu erleben.

Wochenkurier - Artikel vom 24.01.2018

SZ-Artikel vom 20. Februar 2017

19.02.2016 - Auszug aus dem "Kontakt" 

10.02.2016 - SZ - Lokalausgabe Löbau

10.01.2013 - SZ-Online 

 



In der SZ war ein höchst erfreulicher Bericht über den Großhennersdorfer Karnevalsclub e.V. abgedruckt. Folgendes war da zu lesen...

 

 

Großhennersdorfer Karnevalsclub e.V.

Hirschfelder Str. 5

02747 Herrnhut

 

 

 

fon: 035873 40789

 mail: gkc-service(at)t-online.de

facebook: fasching-grohedo

 

 

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